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Von der Reference Extension zur eigenen Extension

Ausgangssituation

Wenn du diesen Punkt erreicht hast, hast du die Reference Extension bereits:

  • im mStudio registriert und konfiguriert,
  • lokal gestartet und getestet,
  • öffentlich erreichbar gemacht und
  • optional bereits deployt.

Damit ist die technische Basis gelegt. Ab hier geht es nicht mehr darum, die Vorlage ans Laufen zu bringen, sondern daraus schrittweise deine eigene Extension zu entwickeln.

Die Reference Extension als Template

Die Reference Extension enthält bewusst zwei Arten von Code:

  • wiederverwendbare Infrastruktur wie Authentifizierung, Error-Handling, Webhook- und Datenbank-Grundlagen,
  • Demo-Funktionalität, die nur beispielhaft zeigt, wie konkrete Features umgesetzt werden können.

In den nächsten Schritten trennst du beides voneinander, entfernst nicht benötigte Demo-Teile und erweiterst die Grundlage für deinen eigenen Anwendungsfall.

Typische nächste Schritte

Die folgenden Kapitel sind modular aufgebaut. Du musst sie nicht zwingend in fester Reihenfolge durchgehen, sondern kannst je nach Zielbild auswählen:

  1. Cleanup - Entfernen der Demo-Inhalte Entferne Beispiel-Features und behalte nur die technische Basis, die du weiterverwenden willst.
  2. Einen anderen Extension Context verwenden Wechsle bei Bedarf von Projekt- auf Organisationskontext.
  3. Entwickeln von Frontend Fragmenten Passe UI, Ankerpunkte und Routing deiner im mStudio eingebetteten Oberfläche an.
  4. Implementieren eines externen Frontends Baue stattdessen oder ergänzend ein externes Frontend, wenn Frontend Fragmente nicht ausreichen.
  5. Backend-Logik erweitern Erweitere Datenmodell, Migrationen und Server Functions für deine Domänenlogik.
  6. Nutzerungebundene Autorisierung Nutze Extension Instance Secrets für Hintergrundprozesse und eigene Nutzerkonzepte.

Wenn du bereits eine klare Produktidee hast, starte mit dem Kapitel, das den größten Einfluss auf deine Architektur hat.