Nutzerungebundene Autorisierung
In den vorherigen Kapiteln hast du nutzergebundene Autorisierungsmethoden kennengelernt: Session-Tokens, OAuth2 und den Access Token Retrieval Key (ATReK). All diese Methoden haben eines gemeinsam: Jede Interaktion mit der mStudio API findet im Namen eines mStudio-Users statt.
Nutzergebundene Autorisierung passt jedoch nicht zu jedem Anwendungsfall. Betrachte folgende Szenarien:
- Eigene Nutzerverwaltung: Deine Extension implementiert eine eigene Nutzerverwaltung, die unabhängig von mStudio-Usern ist, beispielsweise bei Whitelabeling-Lösungen.
- Hintergrund-Automatisierung: Deine Extension soll automatisch mStudio-Aktionen im Hintergrund ausführen, etwa automatisierte Workflows, geplante Aufgaben oder Benachrichtigungen.
Für diese Szenarien bietet das mStudio eine alternative Autorisierungsmethode: Extension Instance Secrets.
Wie Extension Instance Secrets funktionieren
Das mStudio übermittelt das Extension Instance Secret über Lifecycle-Webhooks für jede Extension Instance. Die Reference Extension speichert diese Secrets verschlüsselt in der Datenbank.
Mit der Extension Instance ID und dem Extension Instance Secret kann deine Extension ein kurzlebiges Access Token beziehen. Dieses Token autorisiert die Extension, auf Ressourcen des Extension Context zuzugreifen, ohne dass ein User eingeloggt sein muss.
Detaillierte Informationen zum Beziehen eines Access-Tokens und dessen Einschränkungen findest du unter Authentifizierung mit dem Extension Instance Secret.