Speichern von Objekten als Kontext für Folge-Befehle
Viele Befehle der CLI agieren im Kontext eines bestimmten Projekts, Servers oder einer Organisation und benötigen daher einen --project-id, --server-id oder --org-id-Parameter. Du kannst diese Parameter entweder an jeden Befehl übergeben, oder sie global mit dem mw context-Befehl setzen:
$ mw context set --project-id=...
$ mw context set --server-id=...
$ mw context set --org-id=...
Manche Befehle, die eine dieser Ressourcen erstellen, haben auch ein --update-context-Flag, das den Kontext automatisch auf die neu erstellte Ressource setzt:
$ mw project create --description="..." --update-context
Verzeichnisbezogener Kontext mit .mw-context.json
Wenn du an mehreren mittwald-Projekten parallel arbeitest, kann das Wechseln des Kontexts mit mw context set umständlich sein, da der Kontext global in ~/.config/mw/context.json gespeichert wird. Um dies zu vermeiden, kannst du eine .mw-context.json-Datei in deinem Projektverzeichnis (oder einem übergeordneten Verzeichnis) erstellen, um Kontextwerte festzulegen, die nur beim Arbeiten in diesem Verzeichnis gelten.
Erstelle eine .mw-context.json-Datei mit den benötigten Kontextschlüsseln:
{
"project-id": "p-xxxxx",
"server-id": "s-xxxxx",
"org-id": "o-xxxxx"
}
Die CLI sucht automatisch aufwärts von deinem aktuellen Arbeitsverzeichnis nach dieser Datei. Wenn sie gefunden wird, haben die Werte in .mw-context.json Vorrang vor dem globalen Kontext.
Dieser Ansatz ist nützlich für:
- Multi-Projekt-Workflows: Jedes Projektverzeichnis kann seinen eigenen Kontext haben, ohne manuell wechseln zu müssen.
- Team-Zusammenarbeit: Committe die
.mw-context.json-Datei in dein Repository, damit Teammitglieder automatisch den richtigen Kontext verwenden. - Vermeidung von Race Conditions: Mehrere Terminals in verschiedenen Verzeichnissen beeinflussen sich nicht gegenseitig.